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Georg Trakl

Georg Trakl

Salzburg 1887 -
Krakau 1914


Der Lyriker und Schriftsteller Georg Trakl wird am 3. Februar 1887 als Sohn eines Eisenhändlers Tobias Trakl und dessen Frau Maria Catharina, geb. Halik, in Salzburg geboren. Schon mit 13 Jahren beginnt Georg Trakl mit dem Schreiben von Gedichten. Er studiert Pharmazie in Wien und beginnt fortan seine Gedichte zu publizieren.
Nebenher interessiert sich Trakl für Literatur, Musik, Malerei und Architektur. Zwischen den Jahren 1910 und 1914 entstehen Georg Trakls bedeutendsten Dichtungen. Im Jahr 1912 arbeitet Trakl zeitweilig als Militärapotheker in Innsbruck. Er scheitert auf der Suche nach dem Halt im Leben und verfällt aufgrund seiner Drogenexzesse in tiefe Depressionen.
Mit Hilfe seines Freundes und Gönners Ludwig von Ficker, Herausgeber der kulturpolitischen Innsbrucker Zeitschrift "Der Brenner", erscheint 1912 Georg Trakls Gedicht "Vorstadt im Föhn". Anschließend erscheinen alle entstehenden lyrischen Werke Trakls in den monatlichen Ausgaben.
Des weiteren veröffentlicht Karl Kraus in der Zeitschrift "Die Fackel" ebenfalls Gedichte von Georg Trakl. In dieser Zeit schließt Trakl Bekanntschaft mit Oskar Kokoschka und Else Lasker-Schüler.
Im Jahr 1913 veröffentlicht der Verleger Kurt Wolff den Gedichtband von Georg Trakl "Der jüngste Tag".
Freiwillig meldet sich Georg Trakl zum Ersten Weltkrieg und dient an der Ostfront im galizischen Grodek als Sanitätsoffizier. Die traumatischen Erlebnisse des Krieges lassen Georg Trakl an einem Nervenzusammenbruch erleiden, er wird in das Lazarett Krakau eingeliefert.
Während seiner Genesungszeit im Lazarett Krakau schreibt Georg Trakl die Gedichte "Grodek", "Im Osten" und "Klage".
Georg Trakl stirbt am 3. November 1914 in Krakau durch Selbsttötung. Heute gehört Georg Trakl zu einem der außergewöhnlichsten Lyriker und bedeutendsten Vertreter des österreichischen Expressionismus.

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